H-Blockx
Wer es wie die H-Blockx schafft, die Nürnberger ohne langes Bitten zum leidenschaftlichen Mitsingen zu bewegen, darf sich durchaus etwas darauf einbilden. Die Mannen um Sänger Henning dankten es dem Publikum mit einer gut gelaunten und kraftvollen Show, in der sie von der ersten Sekunde an permanenten Kontakt zu den dicht gedrängten Fans suchten. Die Interaktion mit dem Publikum ist ja eine der Stärken der H-Blockx, die sie in einem Club wie dem Hirsch optimal ausspielen konnten. Das war vermutlich auch der Grund für den eher ungewöhnlichen Einsatz des Lichts – anstatt die Band anzustrahlen und einen farbigen Hintergrund zu liefern, sorgten die Scheinwerfer für ein bestens ausgeleuchtetes Publikum (und Gegenlicht-Fotos…) Am Ende dürfte es unentschieden ausgegangen sein, ob Henning oder das Publikum den größeren Anteil an den Gesangsparts hatten. Die Setlist spannte den Bogen vom Debüt bis zu neueren Stücken, “Risin’ high” oder “Move” dürfen natürlich ebenso wenig fehlen wie “Ring of fire” – etwas überraschend kam das Johnny Cash-Cover als klassischer Rausschmeißer und letzte Zugabe relativ früh. Schon nach nicht mal eineinhalb Stunden war Schluss.
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