Steel Engraved, 5 Aces, Spotlight Brides

Steel Engraved

Steel Engraved - 5.1.2013 - Club Freyheit, Freyung (5)Steel Engraved haben Ende 2012 mit Iced Earth noch halb Europa bespielt, da starten sie ins Jahr 2013 mit einer vergleichsweise kleinen Show in Freyung. Klein gilt aber höchstens für den Ort, denn das Konzert selbst war groß. Richtig groß. Die Power Metaller aus dem bayerischen Wald beweisen im Club Freyheit am 5.1.2013 erneut, dass sie zu den besten ihres Genres gehören und keine Vergleiche mit den ganz Großen scheuen müssen. Dank starker Songs wie „On high Wings we fly“, „Steeler“ oder „Godspeed“ und ihrem enormen musikalischen Können haben Steel Engraved noch eine große Zukunft vor sich – davon bin ich überzeugt, nachdem ich die Band in Ludwigsburg mit Iced Earth und in Freyung gesehen habe. Selbst vor zwei Iced Earth-Covers scheut die Truppe nicht zurück und schafft es, „Watching over me“ so gut und intensiv zu spielen, dass trotz der hohen Temperaturen im Club Freyheit Gänsehaut aufkommt. Die Stimme von Sänger Marco ist fantastisch, und wie gefühlvoll er den Song intoniert ist herausragend. Auch Melancholy mit Gast-Sänger Bommel ist eindrucksvoll gespielt.

Nicht nur bei den Cover-Songs merkt man, wie gut die Band zusammenspielt und wie gut die einzelnen Musiker trotz ihres teils sehr jungen Alters sind. Das demonstieren Drummer Daniel und Gitarrist Chris auch mit gelungenen Soli, die nicht nur technisch eindrucksvoll sind, sondern vor allem Musikalität beweisen – das kriegen nicht alle (prominenten) Musiker so gut hin. Steel Engraved haben bereits jetzt das Zeug dazu, mit einer eigenen Headliner-Tour zu bestehen. Auch wenn das vielleicht noch ein Weilchen dauern wird, ich rechne fest damit und freue mich darauf. Wer mehr über die Band wissen will, findet bei Da Hog’n ein Interview (und Fotos von mir).

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5 Aces

Die Osterhofener Band 5 Aces setzt auf rotzigen Rock’n’Roll und klingt wie eine Mischung aus John Lee Hooker und Motörhead. Zumindest so ungefähr. Mal brettert die Gitarre fette Powerchords raus, mal driftet sie in leicht psychedelische Gefilde ab, immer gestützt von einer treibenden Rhythmussektion aus Drums und Bass. Das Trio bietet vielleicht nicht gerade die bahnbrechendste Live-Show, groovt aber wie Sau und macht einfach Spaß. Würde ich mir sofort wieder anschauen.

 

Spotlight Brides

Als ich im Alter der vier Burschen von Spotlight Brides war, gab es die Jungs noch nicht mal. Umso cooler finde ich, dass die Band die Mucke spielt, die ich damals gehört habe – Sleaze Rock bzw. Sleaze Metal. „Only Rock’n’Roll – No Bullshit“ lautet das Motto der Spotlight Brides, was sie live auch genau so umsetzen. Freche Gitarrenriffs und ein treibender Bass werden von den dynamischen Drums voran getrieben, das man immer wieder mal an alte Mötley Crüe denken muss. Der Gesang passt dazu, setzt sich durch und ist schön rotzig – dreckiger Rock’n’Roll eben. Auch wenn das Stageacting der erst 2012 gegründeten Band noch etwas hölzern wirkt, hat der Auftritt für gute Laune gesorgt. Musikalisch ist die Truppe auf jeden Fall gut und hat auch gute Songs im Gepäck.

 

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