Arch Enemy, Hackneyed, Titans Eve

Arch Enemy

Trotz der am späten Abend schon sehr guten Stimmung in der Rockfabrik Ludwigsburg hatten Arch Enemy keinerlei Probleme, für noch mehr Begeisterung und vor allem Bewegung unter den Fans zu sorgen. Kaum enterten die Schweden mit ihrer deutschen Sängerin Angela Gossow die Bühne, ging es in der Rofa so richtig ab. “Yesterday is dead and gone” von “Khaos Legion” war ein einziges Versprechen für den Rest des Abends, an dem Band und Publikum sich gegenseitig anfeuerten. Arch Enemy gingen mindestens so gut ab wie ihre Fans, waren ständig in Bewegung und schafften es dennoch, ihre anspruchsvollen Songs blitzsauber und auf den Punkt zu spielen. Angela hatte die Fans von Anfang im Griff und konnte sie nach Belieben dirigieren. Dass die Reaktionen des Publikums bei der Band enorm gut ankamen, war jederzeit zu sehen. Mit “Ravenous” und “My Apocalypse” legten Arch Enemy zwei weitere starke Songs nach, eingehüllt in düsteres, grünes Licht und Stroboskop-Effekte, und lieferten dank des überraschend guten Sounds eine eindrucksvolle Performance ab. Im steten Wechsel zwischen alten und neuen Songs streuten Arch Enemy Soli von Drummer Daniel Erlandsson und der Ausnahme-Gitarristen Michael Amott und Nick Cordle ein. Auch wenn Soli oft nach Ego-Befriedigung aussehen, schafften es Arch Enemy, ähnlich wie in ihren Songs ihre technischen Fertigkeiten immer mit einem melodischen roten Faden zu versehen. So dienten die Soli eher als gelungene Übergänge zwischen den Songs und nicht als Grund fürs Bier holen. Mit Beamern an die Rückseite der Bühne gestrahlte Bilder und Videos untermalten die Wirkung der Lightshow und der Songs passend, eine gute Abrundung des Bühnenbilds, auch auf einer so kleinen Bühne wie in der Rockfabrik Ludwigsburg. Nach “We will Rise” war erst mal Schluss, bevor Arch Enemy mit “Snowbound” und “Nemesis” zwei brachiale Zugaben ablieferten. Arch Enemy sind live eine Macht und haben eine enthusiastische “Khaos Legion” als Gefolge.

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